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musikpädagoge
& gitarrist Torge Braemer M.A. |
Spanische Fachliteratur über Francisco Tárrega!
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¡GUITÁRREGA!
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Pujol, Emilio:
„Tárrega – Ensayo biográfico“, Lissabon 1960 Der spanische Tárrega Biograf wurde am 7. April 1886 in La Granadella in der Provinz Lérida geboren und starb am 15. November 1980 in Barcelona. Er widmete sein ganzes Leben der klassischen Konzertgitarre, indem er übte, Konzerte gab, unterrichtete, sich schriftstellerisch betätigte und komponierte. Sein wichtigstes musikwissenschaftliche Werk ist die Biografie „Tárrega“. 1960 erschien diese umfangreiche Arbeit, die auf langjährigen Nachforschungen beruht in Lissabon. Pujol sammelte Dokumente, befragte Zeitgenossen und konnte ebenfalls auf eigene persönliche Erinnerungen zurückgreifen, die er als einer seiner letzten Schüler im Gedächtnis angehäuft hatte. Ihm ist es gelungen, das musikalische Erbe des romantischen Gitarristen größtenteils zu bewahren. Mit einem Vorwort von Eduardo L. Chavarri. (Talleres Gráficos Ramos, Alfonso Moita. LDA., 1100 Exemplare, 277 Seiten, schwarz weiß bebildert) Rius, Adrián: „Francisco Tárrega 1852 - 2002, Biografía Oficial", Vila-real 2002 Adrián Rius hat mit seiner 2002 veröffentlichten Biografie die Ergebnisse Pujols erneut aufgelegt, korrigiert und teilweise mit neuen Quellen ergänzt. Er versuchte mit seinen Kontakten zu den Personen, die über Privatarchive verfügen, alle existierenden Dokumente zusammenzutragen. So konnte er unbekannte Faksimiles, Briefe, Fotos und andere Erinnerungs- stücke in seine Darstellung mit aufnehmen. Er fügte auch eine revidierte Fassung der Werke- verzeichnisse von Pujol (1960) und Moser (1996) hinzu. (Guada Impresores, Ayuntamiento de Vila-real; Dep. De Cultura, 263 Seiten, Abbildungen in schwarz weiß) Flores Sacristán, Onofre; López Orba, Salustiano: „Memòria gràfica de Tàrrega", Vila-real 2004 Die Stadtregierung Vila-real veröffentlichte 2004 das 350seitige Buch „Memòria gràfica de Tàrrega“(Onofre Flores Sacristan und Salustiano López Orba) mit vielen Abbildungen von Ausstellungsstücken des Museums und von Dokumenten teils privater Archive: historische Fotos, Briefe, Manuskripte, Zeichnungen, Gemälde, Urkunden, Programmzettel, Briefmarken, Poststempel und aktuelle Abbildungen von Plakaten, CDs und einiges mehr. Die Kopie der Tauf- bescheinigung klärt die Frage des Namens aus kirchlicher Sicht: Francisco Tárrega Eixea. In der Einleitung behandelt Salvador Bellés Sabater die Augenkrankheit Tárregas. Die Zeit- tabelle mit den wichtigsten Lebensstationen ist hilfreich, widerspricht aber teilweise den von Rius und Moser angegebenen Daten. Zum Beispiel: Wann hat der Gitarrist die im Exil lebende Königin Isabella II. getroffen? Interessant sind die Faksimiles der Kompositionen und einige kleine Gedichte, die dem Gitarristen gewidmet sind. Leider gibt es keine farbigen Abbildungen. (Imprenta Sichet, S.L., Ajuntament de Vila-real. Regidora de Museus, 351 Seiten, Abbildungen in schwarz weiß) Gimeno, Julio; Orozco, Jorge; Rius, Adrián (Herausgeber: González, Carlos): „Nombres Propios de la Guitarra - Francisco Tárrega y su época“, Córdoba 2003 Von 1989 bis 2000 fanden in Córdoba die “Jornadas de estudios sobre historia de la guitarra“ statt, die das „Festival de la guitarra de Córdoba“ begleiteten. Während dieser Zeit trafen sich unter der Leitung von Eusebio Rioja unzählige Spezialisten, um sich über das Thema Gitarre auszutauschen. Als Ergebnis entstanden zwölf Bände mit dem Titel “La Guitarra en la Historia”. Nach einer Unterbrechung im Jahre 2001 wurden diese musikwissenschaftlichen Aktivitäten im Jahre 2002 unter dem neuen Titel „Nombres Propios de la Guitarra“ wieder aufgenommen. Da zu dieser Zeit ebenfalls das 150jährige Jubiläum des Geburtstages von Tárrega gefeiert wurde, eröffnete man die neue Reihe mit einem Band ihm zu Ehren. Carlos González Marcos erwähnt im Vorwort, dass es kein Zufall sei, dass Tárrega als „Sarasate der Gitarre“ bezeichnet werde und Torres als „Stradivarius der Gitarre“. Als Komponist habe Tárrega unter anderem mit den Stücken „Capricho Arabe“ und „Recuerdos de la Alhambra“ einen Beitrag für das Standardrepertoire geleistet. Der erste Band, der 2003 erschien, enthält drei Beiträge von drei verschiedenen Autoren: Adrían Rius präsentiert eine verkürzte Version seiner Biographie Tárregas. Er beschreibt auf fünfzig Seiten das Leben dieses großen Musikers anhand von Artikeln, Kritiken und persön- lichen Briefen. Eine innige Darstellung des schwierigen Musikerdaseins von seinen ersten Konzerterfahrungen als kleiner Junge in Bars und Cafés in Barcelona, bis hin zu seinen letzten Konzertreisen mit angeschlagener Gesundheit in England. Als gemeinsamen Nenner dieser Biographie sieht González "Erstaunen" und "Enthusiasmus", zwei der vielen Gemütsbewegungen, die Tárrega mit seinen Transkriptionen von Albéniz, Arrieta, Beethoven, Mozart und Mendelssohn und auch mit seinen eigenen Kompositionen beim Publikum auslöste. Jorge Orozco entrollt im zweiten Teil auf 40 Seiten die pädagogische Arbeit Tárregas. Hier erfährt der Leser Details über die freundschaftlichen und pädagogischen Beziehungen zwischen Tárrega und seinen 14 bedeutensten Schülern unter denen Miguel Llobet, Daniel Fortea und Emilio Pujol aufgrund ihrer Talente besonders hervorstechen und das hohe Niveau des Unterrichts bezeugen. Auch die freundschaftliche Beziehung zu seinem Schüler Dr. Walter Leckie, einem englischen Geschäftsmann, wird hier auf unterhaltsame Weise geschildert. Josefina Robledo, María Rita Brondi, Elvira Mingot Bas und Pepita Roca treten als feminine Protagonisten hervor. Julio Gimeno behandelt die technischen Erneuerungen Tárregas mit Hilfe der Gitarrenschulen seiner Schüler: Emilio Pujol und Pascual Roch. Tárrega selbst hatte den Plan, eine eigene Gitarrenschule mit seiner besonderen Methode zu schreiben. Leider erreichte er dieses Ziel aufgrund seines verfrühten Todes nicht mehr. Die nach dem Tod Tárregas herausgegebenen Schulen seiner Schüler ermöglichen es, auf indirekte Weise von den Unterrichtsmethoden und Inhalten Tárregas zu lernen. (Tipografía Católica, S.C.A., Ingeniero Torres Quevedo, Ayuntamiento de Córdoba, 140 Seiten, Abbildungen in schwarz weiß) Riera, Joan: „Emili Pujol", Lleida 2005 Eine zweisprachige Biografie. Für alle die kein Katalanisch verstehen, wird eine englische Version mitgeliefert. Pujol selbst schrieb seine wichtigen Werke allerdings in Castellano, also auf „Hochspanisch“. Sehr imposant, eine Liste mit den “Obras d´autors antics i moderns incorporades per Emili Pujol al repertori actual de la guitarra“, die Liste mit den „Obres originals D´Emili Pujol“ und den „Efemérides“. Pujol hatte viel Zeit, sich seinen Studien zu widmen. Sicher musste er nicht Einkaufen gehen, kochen, abwaschen, Wäsche machen und litt auch nicht unter Behörden, seien es Gerichte, Polizei, Versicherungen oder das Jobcenter, ... . Dafür musste er den Diktator Franco und die "Männerwelt" ertragen. Also ich hätte ihm ein spaßigeres Leben gegönnt, dann wären seine Kompositionen vielleicht etwas fröhlicher. Doñate, José María: „En torno a Tárrega - Artículos de prensa", Vila-real 1984 Eine umfangreiche Sammlung an Artikeln über Tárrega von Schülern, Familienmitgliedern, Journalisten, Philosophen und Freunden des Musikers, mit pathetischen und poetischen, teilweise aber auch sehr wissenschaftlichen Beiträgen u. a. von Pedrell und Pujol. Die folgenden Zusammenfassungen sind spontane Gedanken, die der Sichtung von Literatur dienen können. Almela, Vicente (S.14f): „Profeta en su tierra“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 Vicente Almela meint, Tárrega sei religiös gewesen: „... porque era un sembrador de la religión más excelsa, más pura, de la que más nos acerca a Dios.“ Der Freund rühmt besonders die intimen Konzerte und wundert sich berechtigterweise über den ansteigenden Taschentuchkonsum Tárregas. Armengot, Francisco (S.15-17): „Tárrega no ha muerto". Heraldo de Castellón, Castellón, 29. November 1915 Bezeichnet seinen Freund als „coloso de la guitarra“. Als Patenonkel der ersten Tochter Josefa María und als ehemaliger Mitbewohner der Studentenwohngemeinschaft in Madrid erlaubt er sich, in diesem Nachruf eine recht objekltive Lebensschilderung abzugeben. Armengot glaubt, dass das musikalische Schaffen von „Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Mendelson, Chopin und Schumann“ eine besondere Bewunderung Tárregas fand. Interessant ist die Schilderung eines Unterrichtserlebnisses: Ein Schüler machte sich Stichpunkte zur Interpretationsweise, um bestimmte Passagen besser Üben zu können. Armengot gibt Tárregas Reaktion so wieder: „Déjese de hacer semejante cosa, le replicó Tárrega: ¿Sabe U., ni sé yo mismo, como tocaré esos pasajes en conciertos?“ Armengot beschreibt Tárregas Persönlichkeit: „Espiritu tranquilo, de corazón noble y generoso y habiendo sentido las amarguras tan frecuentes en la vida de los artistas, sus preludios son motivos de honda tristeza, acentos de desesperación, ecos de dolores que llegan al alma.“ Berenguer, F. Escoín (S. 20-22): „Honrando a un artista“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 Erklärt sein Konzept des Künstlerdaseins und identifiziert sich und die spanische Nation mit dem Gitarristen: „...el inmortal Tárrega, el artista de genial inspiración, el coloso del arte musical, en el instrumento dificil, de las melodias tristes, del gemir constante, de las cuerdas vibrantes; en una palabra, el artista de la Guitarra […] era siempre el amador sincero de su Patria querida, a la que rendía, pródigo, un culto y admiración dignos de todo elogio […] paseando su fama por Europa y entonando himnos de amor y alabanza a la Patria de sus cariños […]. Bobbio, Ernestina (S.12f): „Il primo chitarrista del mondo“. Caffaro, Genova, 22. Januar 1910 Ein Nachruf in italienischer Sprache. Der Verfasser geht besonders auf Tárregas Konzertreisen ins Ausland und seine persönliche Verbindung mit Genova ein. Bono y Barber, Bernardo (S. 95-97): „El genial guitarrista Tárrega“. Levante, Valencia, 15. Dezember 1952 Genau 53 Jahre nach dem Tod Tárregas schreibt Bernardo Bono y Barber diesen Zeitungs- artikel und ruft viele bedeutende Musiker in Erinnerung, die als musikalische Erben des Gitarristen Bekanntheit erlangten: „Segovia, Yepes, Sainz de la Maza, Pujol, Robledo, Rodrigo, … . Bretón, Tomás (S. 18): „Tárrega“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 Tárrega widmete dem erfolgreichen Komponisten das „Capricho Árabe“. Bretón bezeichnete Huerta ebenso wie Sor und Aguado als bekannteste Vertreter der spanischen Gitarristen. Tárrega übertraf diese seiner Meinung nach: „... Tárrega les exedió, porque supo hábilmente aprovechar la sensible evolución que el arte de la música sufrió en su tiempo, transformándose en sus manos el instrumento popular en algo más trascendental y elevádo.“ Er bedauert, dass Tárrega nicht zum Hochschulprofessor ernannt wurde. Brondi, María Rita (S.14): „Un episodio interessante della vita artistica del celebre chitarrista Tárrega“. Il Plettro, Milan, 15. Juni 1914 Tárregas Schülerin Rita Brondi in einem Nachruf über ihren Gitarrenlehrer: „La sua cortesia dolce e un pó malincolica, il tono di messo e persuasivo de quell´Arte, che sorpassa mari, monti e non à confini!“ Rita Brondi beendet Ihre persönlichen Eindrücke mit einem fantasie- vollen Epigraf in französischer Sprache. Castillo del, José (S. 76-79): „La inspiración de Tárrega“. Solidaridad Nacional, 25. März 1950 Ein Interview mit dem Sohn Francisco (Paquito). Es geht um eigene Unterrichtserfahrungen in Buenos Aires als Gitarrenlehrer und um die Frage der Persönlichkeit des Vaters. Interessant ist die ablehnende Haltung des Sohnes gegenüber Rodrigos Meisterwerk das „Concierto de Aranjuez“: „Es un desastre. Una irreverencia guitarrística. Porque la guitarra no puede mezclarse con los instrumentos que constituyen una orquesta, por su modestia, aún dentro de su grandeza.“Vaya! Eine überholte Meinung. Canto, Francisco (S. 18-20): „¡Remember!“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 Tárrega lernte Francisco Canto 1866 kennen und besuchte ihn einige Male in seinem Haus, dabei lobte er die Musik Beethovens: „Debíamos escucharla de rodillas!“ Er besuchte seinen Freund in Turia, weil er seiner Frau beim Klavierspielen zuhören wollte: „...trozos clásicos del inmenso músico Born, de Schubert y de Mendelsson.“ Er mochte ihre einfachen und zurück- haltenden Interpretationen. Canto berichtet außerdem von einigen Anekdoten Tárregas: Erlebnisse beim Grafen Parcent, kein entsprechender Lohn für ein Konzert in einem Cafe, im Sommer 1880 Treffen in Paris nach einem für Tárrega sehr unangenehmen Londonaufenthalt, gemeinsames Paellaessen und Vaterlandsduselei... . Desde América (ohne Angabe) (S. 38-40): „Francisco Tárrega Eixea – datos biográficos y bibliograficos“. La Guitarra nº 1, Buenos Aires, Juli 1923, S. 15f Auch hier wird wieder ein falsches Geburtsdatum genannt (29. November 1854). Richtig ist selbstverständlioch der 21. November 1852. Auch andere Fakten werden hier anders als von Pujol wiedergegeben. Ein Artikel eines anonymen Verfassers, der irritiert... . Diez de Tejada, Vicente (S.11f): „Tárrega, el de la guitarra“. Blanco y Negro, Madrid 1909; Arte y Letras, Castellón 1915 Hier berichtet Vicente Díez de Tejada von den Privatkonzerten Tárregas im Garten des Freundes„Catarineu“. Tárrega mochte das Plätschern eines Brunnens. Ein anwesender großer Hund erhob sich während seines musikalischen Vortrags und leckte ihm die Hand. Favieres, Emilio Juan (S. 54 -56): „El brujo de la guitarra“. Heraldo de Castellón, 15. Dezember 1934 Schon wieder ein falsches Geburtsdatum! Diesmal meint Emilio Juan Favieres Tárrega sei am 20. November 1853 geboren. Woher nimmt er bloß diese Informationen? Damit erscheinen auch seine anderen Äußerungen nicht nachvollziehbar! Arcas sei sein Lehrer gewesen, er habe Komposition studiert. Nun denn, eine persönliche und ehrfurchtsvolle Erzählung mit einer philosophischen Einleitung, in der der Autor betont, dass die Gitarre ein spanisches Instrument sei. Darüber hinaus erklärt er seine Definition von Musik: „La música es como una religión en donde cada sonata es una plegaria […]. Fola Igúrbide, José (S. 62-64): „D.Tárrega de la guitarra“. Biblioteca Fortea, Madrid 1935. (Arte y letras, 1915) José Fola Igúrbide vergleicht Tárregas Leben mit den Abenteuern von Don Quijote. Amüsant und tiefsinnig:„Alli estaba su hermosa Dulcinea, la pobre guitarra española, que a él le pareció gallarda como rosa de Alejandría, más bella que la lira de los poetas, más delicada que pluma de cisne y con más hebras de oro en sus cuerdas que tiene Febo en su caballera refulgente. La tomó en sus brazos, jurándola amor eterno, porque vió en aquella humildad y en aquella vulgarísima existencia, oculta un tesoro incalculable de riquezas artísticas, de notas purísimas, y en aquél mástil, modulado en forma de trastes, toda la geometría rítmica de la fuerza universal, alma madre de todas las almas y fuente inagotable de todas las inspiraciones.“ Forés, Nicolás (S. 23f): „¡Perdóname, Paco!“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 Der ehemalige Mitbewohner der Studentenwohngemeinschaft in Madrid entschuldigt sich im Titel bei Tárrega für seinen kurzen Beitrag. Eine ehrfurchtsvolle Geste gegenüber den künstlerischen Fähigkeiten seines Freundes. Fortea, Daniel (S. 24f): „In Memoriam“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 Der erfolgreiche Gitarrist und Verleger bedankt sich für Ratschläge und Unterricht. „Yo bien quisiera, que en estas lineas fuesen reflejados como en un espejo, la admiración, el cariño y la veneración hacía el Maestro insigne y también la altísima emoción que su obra me produce […]. Garcia de Vargas, Ricardo (S. 105-108): „Francisco de Asis Tárrega y Eixea“, Valencia Atracción, Valencia, September 1968 Eine gute Kurzbiografie, einige Sätze über sein Gesamtwerk und Informationen über die Statue und das Museum in Vila-real. Goberna, Roberto (S. 53): „El artista excepcional“. Heraldo de Castellón, 15. Dezember 1934 In den fortschrittlichen Zeiten der zweiten Republik Spaniens (1931-1936) stellt auch Roberto Goberna rhetorisch fest: „Tárrega fue el artista más excepcional de nuestra Patria en la época moderna; ...“ Gongora, Luis (S. 65-67): „Honrando la memoria... “, La Noche, 15. Juni 1935 Der Zeitungsartikel zum 25. Todestag Tárregas enthält informative Details über Tárregas Lampenfieber, zum Kuppenspiel und über seine Persönlichkeit, überliefert von Francisco Alonso, dem Sohn eines Schülers Tárregas. Koch, Conrado P. (S. 43-44): „Algunas consideraciones sobre la guitarra“. La Guitarra nº 1, Buenos Aires, Juli 1923, S. 28f Conrado P. Koch wirkte als Gitarrenlehrer in Uruguay. (Nicht verwechseln mit dem deutschen Konrad Koch, der sich für den Schulsport einsetzte!) Conrado sichtet hier weitsichtig die Geschichte der spanischen Gitarristen und sieht Tárrega als Ergebnis einer fortschreitenden Entwicklung: „De esta manera se explica el advenimiento de Tárrega como una verdadera revelación.“ Erhebt die gesellschaftlichen Aspekte hervor. Die Gitarre sei „el instrumento más popular y a la vez el más aristocrático“. Llobet, Miguel (S. 44): „Mi inolvidable maestro“. La Guitarra nº 1, Buenos Aires, Juli 1923, S. 14 Trotz einiger persönlicher Konflikte im Zusammenhang mit Frau Jacoby: Llobet bekennt sich zu seinem Freund Tárrega. Er lobt ihn: „Con él la guitarra ha perdido su figura más eminente, la más culminante de todos los tiempos, de todas las generaciones.“ Er begründet seine Äußerung mit Tárregas Qualitäten als Interpret und seinen kompositorischen Fähigkeiten. „...abriendo nuevos horizontes y descubriendo una serie de efectos y sonoridades tan desconocidas, que por causa, al oirlo, el instrumento sonaba de aquella manera tan única y sublimea la vez.“ Als Mensch bezeichnet Llobet seinen Lehrer als „engelgleich“: „...era sencillamente angelical“. Llopis, Arturo (S.100-S.105): „La guitarra entre nosotros", La Vanguardia Española. Barcelona, 19. Mai 1963 Arturo Llopis schreibt über die Gitarrentradition in Barcelona, gibt Äusserungen Tárregas Sohnes wieder, geht auf den Infarkt ein, erwähnt die Beileidsbekundungen der Obdachlosen nach seinem Tod, erwähnt viele Namen von Hobbygitarristen, den Luthier Fleta, den Luthier Juan Estruch, Export von Gitarren ins Ausland... . Llorente Falco, Teodore (S. 67f): „El guitarrista Tárrega“. ABC de Madrid 1935 Hier wird an ein Konzert erinnert, das der Bauchredner und Gitarrenvirtuose Paco Sanz zu Ehren Tárregas organisierte. Außerdem: Zitate von Felipe Pedrell und ein kurzer Abriss Tárregas Musikerlebens. López Chavarri, Eduardo (S. 25f): „El artista más ingenuo que conocí“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 Chavarri geht auf das Repertoire Tárregas ein: „Asímismo, ejecutaba con sin igual maestría y poesía preludios y fugas de Bach y demás clavecinistas.“ Dieser Hinweis ist insofern interessant, da die Vorliebe Tárregas für die Barockmusik leider nur selten erwähnt wird. Millet, Luis (S. 46f): „Comentario sobre la guitarra“. La Guitarra nº 1, Buenos Aires, Juli 1923, S. 22 Luis Millet vergleicht Sor und Tárrega und erkennt unterschiedliche Qualitäten: „Seguramente que Tárrega como compositor, no alcanza la importancia musical de Sors, pero la influencia del primero es más característica y seductora“. Maneu, Joan (S.26f): „En Tàrrega“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 „Un inglés pulsant la guitarra, era per a mí ja una blasfemia [...]“ Maneu erzählt in katalanischer Sprache u. a. von einem Treffen mit Tárrega und Herrn Lecki in Sabadell. Er erwähnt Tárregas Lampenfieber und die auffällige und positive Erscheinung des englischen Hobbygitarristen im Umfeld des Maestros. Mestres, Apeles (S. 28): „Evocación“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 Mestres Apeles erklärt Tárrega zum besten Gitarristen überhaupt und berichtet von den langen nächtlichen Konzerten im kleinen Kreis: „...había transcurrido la velada, la noche entera, había clareado el nuevo día...“ Millet, Luis (S. 28): „Com en un país llunyá...“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 In kurzen Sätzen geht er auf die Faszination ein, die von Tárregas Gitarrenspiel ausging: „Un petit mon idealisat qu´encatava l´esperit ab un sons teixit al clar de lluna...“ (Ohne Angabe) (S. 68-70): „La guitarra de Tárrega“. La Razon, Buenos Aires, 23. Juni 1939 Hier ist von María Luisa Anido die Rede. Sie hat die Gitarre Tárregas bekommen und begeistert das argentinische Publikum. Unter anderem: ein Bericht über die frustrierende Versteigerung einer Torres Gitarre, auf der Tárrega spielte. Oller, Narcís (S. 29): „Guitarrista ideal“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 „...exclataen aplaudiments y llágrimes d´adoració pel mestre...“ Narcis Oller, ein weiterer Verehrer Tárregas. Opisso, Ricardo (S. 86-88): „Don Francisco Tárrega y el escultor Manolo“. Diario de Barcelona, 2. März 1952 Gibt detailliert Auskunft über die Privatkonzerte im Milchladen des Herrn León Farré im Passeig de Sant Joan in Barcelona: „Mas, ¡ay!, aquella incomprensible actitud de Manolo tan sólo era el prefacio. […] ¡Olé, óle, venga de ahí...“. Einige Anekdoten zum Schmunzeln.. ; ) Paolinelli, Adolfo (S. 90-94): „Francisco Tárrega, y su guitarra“. El diario, Buenos Aires 1954 Berichtet über das letzte Treffen von Arcas und Tárrega, legt die Biografie erneut auf und schmückt sie mit einigen Anekdoten: Tárrega nannte seine Gitarre „Dulcinea“! Eine journalistische Arbeit für die Tageszeitung „El diario“. Pascual, J.M. (S. 29f): „Tárrega y la guitarra“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 „Cuentan en aquellas tierras, que fatalmente hoy están en guerra, que cuando nace un bohemio, una hada le coloca un violín junto a la cuna. Creo que esta misma poética tradición podría aplicarser a nuestra Andalucia substituyendo el violín por la guitarra.“ Der Autor dieses Textes bezeichnet sich als ignorant, weil er glaubte, dass die Gitarre nur zur Liedbegleitung geeignet sei. Er ändert seine ursprünglicher Meinung und erklärt warum: „... el dificilisimo instrumento ha de estar en manos de un maestro como fue nuestro llorado amigo para producir con su asombrosa facilidad el deleite al oyente, noblemente sugestionado.“ Pedrell, Felipe (S. 30-32): „Sencillamente Tárrega“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 Der Musikwissenschaftler Felipe Pedrell erklärt die Charaktereigenschaft "Bescheidenheit" als vorwiegende Schwäche Tárregas: „Fue un modesto, demasiado modesto, hasta la timidez y el apocamiento;...“ Neben anderen Themen erhebt er die Qualitäten der Konzertgitarre über die der Violine und anderen Instrumenten. Als Grund nennt der Verfechter spanisch nationaler Musikbestrebungen die Verbindung der Seele des Instrumentalisten mit der Musik der Konzertgitarre: „.. y es que ese instrumento para hacer el sonido se halla en contacto con el alma del que lo hace, lo crea y le da vida expresiva subjetiva como el sentimiento que lo dicta!“ Zuletzt geht er auf die Gitarrentraditionen in Spanien ein. Pedrell, Felipe (S. 41-42): „Murió pobre...“. La Guitarra nº 1, Buenos Aires, Juli 1923, S. 28f Felipe Pedrell stimmt für die Überführung des Leichnams nach Castellón: „Sus comprovincianos se creyeron obligados a dar piadosa satisfacción a los deseos del maestro: trasladaron el cadáver inhumano en Barcelona a Castellón y en Castellón descansa entre el cariño de lossuyos como un relicario de amor...“ er geht wieder auf Tárregas Bescheidenheit ein und kritisiert sie: „Pecaba por exceso de modestia...“ Als Musiwissenschaftler erklärt er die Zusammenhänge der Kunst Tárregas mit der Musik Debussys und seinem Freund, dem Gitarristen Miguel Llobet. Pérez Díaz, M. E. (S. 79-84): „El maestro de la guitarra”, Biblioteca Fortea, Madrid, März und Juni 1951 Packt seine Kurzbiografie in die Form einer imaginären gitarristischen Bibel, in der Tárrega Jesus ist!! Er entschuldigt sich aber gleich am Anfang des Textes dafür: „Sin intención ninguna de efectuar comparaciones que pudieran tildarse de blasfemas [...]“. Pinazo, Ignacio (S. 32f): „El apostol de la sublime música“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 Igancio Pinazo bringt Tárrega in emotionaler Weise in Zusammenhang mit Pharaonen, Byzanz und Perlenketten...: „Mi pluma no llega, no sabe expresar lo que mi alma siente por el glorioso Tárrega, verdadrero apóstol de la sublime música, que se martirizó por el arte, por la belleza, que supo armonizar ...“. Pujol, Emilio (70f): „Pedagogía de Tárrega“. (ohne Angabe) „La parte interpretativa la enseñaba con el ejemplo, llevando al espiritu del alumno, a quien aconsejaba siempre oír lo bueno y desoir lo malo, la emoción que se esculpía en su alma para nunca más olvidarla.“ Außer dieser pädagogischen Weisheit zitiert Pujol einen weiteren berühmten Ausspruch Tárregas. „Pues yo rezo muchas veces; porque el que trabaja reza, y el que estudia, reza.“ Ribes, Enrique (S. 36-38): „La muerte del maestro“. Castellón, 14. Dezember 1917 (ohne Angaben) Enrique Ribes täuscht sich, indem er das falsche Geburtstagsdatum (1854 statt 1852) angibt. Er schreibt, dass das Andante der Sonata Nr. 10 von Mozart Tárregas Lieblingsstück war und er es zwei Tage vor seinem Tod spielte, was ich ebenfalls bezweifle. Er glaubt an die Unsterblichkeit Tárregas : „... ¿para qué tenía que preocuparse de su muerte el gran Tárrega, si la Inmortalidad estaba siempre a su lado en forma de Angel de la guarda velando los sueños del inmaculado artista...?“ Insgesamt ein pathetischer Text, mit fragwürdigen Inhalten. Ein poetisch romantischer Stil, mit dem der Autor auf die Tränendrüse drückt. Rico de Estasen, José (S. 97-S. 100): „La hija de Tárrega“, A.B.C. Madrid, Juni 1962 Ein Nachruf für die Tochter María Rosalia. Robledo, Josefina (S. 88-90): „Tárrega, visto por su discipula“. Jornada, Valencia, 22. November 1952 Tárregas Lieblingsschülerin Josefina Robledo schreibt über das erste Treffen mit dem Maestro und erklärt die künstlerische Leistung Tárregas aus ihrer Sicht. Roca y Roca, J. (S. 33f): „La supreme generosidad de Tárrega“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 Roca y Roca, war laut Pujol ein Teilnehmer des Künstlerkreises im Hause der Señóra Bitz. Er bezeichnet sich selbst als enger Freund und sagt, Tárrega sei auf seine Freunde konzentriert gewesen, Geld war für ihn nicht wichtig: „Francisco Tárrega reservaba lo mejor de su arte para susamigos. Yo no sé si con su numen y su ejecución buscaba la gloria. En cuanto al dinero, no; jamás lo buscó ni lo tuve en cuenta.“ Roger Moragas, Valentín (84f): „Francisco Tárrega y sus pajarillos“. Momento, Barcelona, 10. Januar 1952 Versucht auf die Faszination der Vogelwelt einzugehen, die einige besondere Erlebnisse bei Tárrega auslösten: „Los pajarillos acudían apenas sus manos rasgueaban la guitarra.“ Romea, Alfredo (S. 52f) „La guitarra de Tárrega“. (nur hier) Alfredo Romea beschreibt die Musik Tárregas aus verschiedenen Blickpunkten, meist aber aus der Sicht einer nationalspanischen Musik. „¿Hay algo más español que la guitarra?“ Sainz de la Maza, Regino (S. 71-73): „Homenaje“. 1940 (ohne Angabe) Der Gitarrenvirtuose Sainz de la Maza, der große Bruder vom Komponisten und Gitarristen Eduardo Sainz de la Maza, erklärt anschaulich den Verdienst Tárregas: Er hat die Gitarre wiederbelebt und die Gitarrrenmusik in der ganzen Welt verbreitet. Santacreu, José (S. 56-59): „Una triste Efemerides, Heraldo de Madrid, Castellón, 15. Dezember 1934 Eine interessante Stellungnahme zur Bedeutung der Gitarre in der spanischen Bevölkerung: „La guitarra les sirve para expresar sus sentimientos, […]. Yo me imagino la guitarra en brazos del minero y del campesino, del pastor y del marinero.“ Tárregas kulturelle Leistung wird hier mit der von Falla und García Lorca verglichen: Die Gitarrre hätte Tárrega geholfen, der ernsten Musik einen volkstümlichen Charakter zu geben: „...adaptó a ella obras clásicas para darles un contenido popular.“ Im zweiten Teil ein Interview mit Marieta und Vicente Tárrega. Sin autor (S. 47-52) (keine Angabe): „El traslado de las cenizas de Tárrega“. La Guitarra nº 1, Buenos Aires, Juli 1923, S. 15f (Original aus der Tageszeitung „La voz de Valencia“ vom 20. Dezember 1915 Hier wird der Ablauf der Umbettung Tárregas beschrieben. Soler Godes, Enric (S. 59-62): „Un aniversari“. (ohne Angabe) Enric Soler Godes liefert in einer katalanische Version eine kurzen Biografie. Diesmal ist Tárregas Geburtsdatum der 23. November 1863! Abgesehen von den ungenauen Angaben kommt er zum Schluss auf eine amüsante Anekdote zu sprechen: Der Bauchredner und Gitarrist Paco Sanz zeigt Virtuosität auf seine Weise: „ […] feia veritables filigrans, arpegis, tocava jotas i flamenc, feia giravoltar la guitarra o bé tocava amb ella posada a l´espatlla.“ Das Publikum fordert diese gymnastische Akrobatik auch von Tárrega ein, dem die körperlichen Aktivitäten beim Musizieren aber fremd sind. Sorolla, José (S. 34): „El aspecto del maestro“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915 „Recuerdo como un sueño, la primera vez que oí al maestro Tárrega: fue en el estudio de un amigo ya muerto;...“ José Sorolla hat sich vor allem das äußere Erscheinen Tárregas gemerkt, der Autor studierte Tárregas Werk mit seinen Schülern. Suz, Angel (S. 73-76): „Un santo del pentagrama“. La Prensa, Barcelona 8. Juli 1944 „Muchas veces hubiéramos deseado ver, tras el cristal de los escaparates libreros, en lugar de la avalancha de traducciones sobre la anodina existencia de favoritos reyes, ases de la pantalla y politicos intigrantes que la ingenua xenofilia de una gran parte de los lectores españoles aguanta impávida en este momento áureo de la biografía, la historia olvidada de uno de los españoles pretéritos que más significaron en nuestro esplendor artístico. Nos referimos a Francisco Tárrega.“ Eine mutige Kritik an Franco zwischen den Zeilen in einem Artikel über Tárrega!? Oder einfach nur Politikverdrossenheit? Die Kunst, die Religion, der Adel und die Politik passen von Natur aus nicht so recht zusammen. Die vielversprechende Einleitung mündet in einem Versuch einer Abhandlung über den musikalischen Stil Tárregas. Tárrega Rizo, Francisco (S. 35f): „Por mi padre“, Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915, Tárregas einziger Sohn lobt seinen Vater: „Esposo y padre amantísimo, amigo noble y cariñoso y hombre bueno en todos los actos de su vida.“ Er geht u.a. auch auf den Infarkt Tárregas ein und nennt die Familie und seine Kunst als seine einzigen Passionen. Ulsamer, Federico (S. 94f): „Recuerdos del genial guitarrista“. Solidaridad Nacional, Barcelona, 7. Dezember 195 4 Federico Ulsamer zählt viele Freunde Tárregas auf und berichtet über die Privatkonzerte bei ihm Zuhause. Anderes: Mangado Artigas, Josep María: „La guitarra en Cataluña, 1769 - 1939", London 1998 Herr Mangado Artigas ist die „Institution“ für Geschichte der Konzertgitarre in Katalonien. In seiner Fachliteratur, auf seiner Webpräsenz (zusammen mit Jordi Codina i Torrecilla), auf seinen „historischen Rundgängen“ und in Fachkonferenzen informiert er detailliert über die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit. http://www.arrakis.es/~dedeo/00-secciones.htm Deutsche Fachliteratur: Braemer, Torge: „Sehr geehrter Herr Tárrega! - Erinnerungen an die Familie“, Norderstedt 2009 Im Unterricht und in Konzerten fallen die vielen Namen von Familienangehörigen auf, die in den Faksimileausgaben der Kompositionen Tárregas in Titeln oder in Widmungen erscheinen: María, Paquito, Marieta, Pepita, Armengot, ... . In diesem Buch beschreibe ich diese Personen und ihre gemeinsamen Erlebnisse in unterhaltsamer Weise. Als Quellen dienen überlieferte Anekdoten, persönliche Dokumente und Informationen aus der Kulturgeschichte Spaniens. Klier, Johannes; Hacker-Klier, Ingrid: „Die Gitarre - Ein Instrument und seine Geschichte“, Bad Schussenried 1980 Ein gut gestaltetes und sehr gelungenes Buch über die Geschichte der Gitarre, das im Kapitel 8 auch auf Tárrega eingeht. Manchmal etwas zu bestimmend mit ihren Aussagen, aber durchweg objektiv und nachvollziehbar, leistet dieses Autorenteam mit viel Aufwand und professioneller Unterstützung einen gewichtigen Beitrag zum Verständnis der Gitarre. Moser, Wolf: „Francisco Tárrega – Werden und Wirkung“, Charly 1996 Wolf Moser ist der einzige deutschsprachige Biograf des spanischen Ausnahmegitarristen. Er bringt das Werden und die Wirkung Tárregas in größere Zusammenhänge mit der Geschichte spanischer Gitarrenmusik. Eine Zeittafel, ein Werkeverzeichnis und viele Abbildungen ergänzen sein sehr umfangreiches Werk. |