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&
gitarrist


Torge Braemer M.A.
Sehr geehrter Herr Tárrega! Tárrega Biografie Tárrega Literatur Gitarre und Spanien
Buch Biografie Literatur Index

Spanische Fachliteratur über Francisco Tárrega!

¡GUITÁRREGA!








Francisco Tárrega Eixea, Bibliografie von Torge Braemer
















Adrián Rius - Francisco Tárrega








Onofre Flores Sacrisán, Salustinao López Orba: memória gráfica de Tárrega













Nombres propios de la guitarra










































Joan Riera: Emili Pujol









En torno a Tárrega: José María Doñate








































































































































































































































































































































































































































































































































Josep María Artigas: La guitarra en Cataluña







Torge Braemer: Sehr geehrter Herr Tárrega!



Johannes Klier und Ingrid Hacker-Klier: Die Gitarre



Wolf Moser: Francisco Tárrega
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Pujol, Emilio:
„Tárrega – Ensayo biográfico“, Lissabon 1960

Der spanische Tárrega Biograf wurde am 7. April 1886 in La Granadella in der Provinz Lérida
geboren und starb am 15. November 1980 in Barcelona. Er widmete sein ganzes Leben der
klassischen Konzertgitarre, indem er übte, Konzerte gab, unterrichtete, sich schriftstellerisch
betätigte und komponierte. Sein wichtigstes musikwissenschaftliche Werk ist die Biografie
„Tárrega“. 1960 erschien diese umfangreiche Arbeit, die auf langjährigen Nachforschungen
beruht in Lissabon. Pujol sammelte Dokumente, befragte Zeitgenossen und konnte ebenfalls
auf eigene persönliche Erinnerungen zurückgreifen, die er als einer seiner letzten Schüler im
Gedächtnis angehäuft hatte. Ihm ist es gelungen, das musikalische Erbe des romantischen
Gitarristen größtenteils zu bewahren. Mit einem Vorwort von Eduardo L. Chavarri.

(Talleres Gráficos Ramos, Alfonso Moita. LDA., 1100 Exemplare, 277 Seiten,
schwarz weiß bebildert)



Rius, Adrián:
„Francisco Tárrega 1852 - 2002, Biografía Oficial", Vila-real 2002

Adrián Rius hat mit seiner 2002 veröffentlichten Biografie die Ergebnisse Pujols erneut
aufgelegt, korrigiert und teilweise mit neuen Quellen ergänzt. Er versuchte mit seinen
Kontakten zu den Personen, die über Privatarchive verfügen, alle existierenden Dokumente
zusammenzutragen. So konnte er unbekannte Faksimiles, Briefe, Fotos und andere Erinnerungs-
stücke in seine Darstellung mit aufnehmen. Er fügte auch eine revidierte Fassung der Werke-
verzeichnisse von Pujol (1960) und Moser (1996) hinzu.

(Guada Impresores, Ayuntamiento de Vila-real; Dep. De Cultura,
263 Seiten, Abbildungen in schwarz weiß)



Flores Sacristán, Onofre; López Orba, Salustiano:
„Memòria gràfica de Tàrrega", Vila-real 2004

Die Stadtregierung Vila-real veröffentlichte 2004 das 350seitige Buch „Memòria gràfica de
Tàrrega“(Onofre Flores Sacristan und Salustiano López Orba) mit vielen Abbildungen von
Ausstellungsstücken des Museums und von Dokumenten teils privater Archive: historische
Fotos, Briefe, Manuskripte, Zeichnungen, Gemälde, Urkunden, Programmzettel, Briefmarken,
Poststempel und aktuelle Abbildungen von Plakaten, CDs und einiges mehr. Die Kopie der Tauf-
bescheinigung klärt die Frage des Namens aus kirchlicher Sicht: Francisco Tárrega Eixea.
In der Einleitung behandelt Salvador Bellés Sabater die Augenkrankheit Tárregas. Die Zeit-
tabelle mit den wichtigsten Lebensstationen ist hilfreich, widerspricht aber teilweise den von
Rius und Moser angegebenen Daten. Zum Beispiel: Wann hat der Gitarrist die im Exil lebende
Königin Isabella II. getroffen? Interessant sind die Faksimiles der Kompositionen und einige
kleine Gedichte, die dem Gitarristen gewidmet sind. Leider gibt es keine farbigen Abbildungen.

(Imprenta Sichet, S.L., Ajuntament de Vila-real. Regidora de
Museus, 351 Seiten, Abbildungen in schwarz weiß)



Gimeno, Julio; Orozco, Jorge; Rius, Adrián (Herausgeber: González, Carlos):
„Nombres Propios de la Guitarra - Francisco Tárrega y su época“, Córdoba 2003

Von 1989 bis 2000 fanden in Córdoba die “Jornadas de estudios sobre historia de la guitarra“
statt, die das „Festival de la guitarra de Córdoba“ begleiteten. Während dieser Zeit trafen sich
unter der Leitung von Eusebio Rioja unzählige Spezialisten, um sich über das Thema Gitarre
auszutauschen. Als Ergebnis entstanden zwölf Bände mit dem Titel “La Guitarra en la Historia”.
Nach einer Unterbrechung im Jahre 2001 wurden diese musikwissenschaftlichen Aktivitäten im
Jahre 2002 unter dem neuen Titel „Nombres Propios de la Guitarra“ wieder aufgenommen. Da
zu dieser Zeit ebenfalls das 150jährige Jubiläum des Geburtstages von Tárrega gefeiert wurde,
eröffnete man die neue Reihe mit einem Band ihm zu Ehren.

Carlos González Marcos erwähnt im Vorwort, dass es kein Zufall sei, dass Tárrega als
„Sarasate der Gitarre“ bezeichnet werde und Torres als „Stradivarius der Gitarre“. Als
Komponist habe Tárrega unter anderem mit den Stücken „Capricho Arabe“ und „Recuerdos de
la Alhambra“ einen Beitrag für das Standardrepertoire geleistet.


Der erste Band, der 2003 erschien, enthält drei Beiträge von drei verschiedenen Autoren:

Adrían Rius präsentiert eine verkürzte Version seiner Biographie Tárregas. Er beschreibt auf
fünfzig Seiten das Leben dieses großen Musikers anhand von Artikeln, Kritiken und persön-
lichen Briefen. Eine innige Darstellung des schwierigen Musikerdaseins von seinen ersten
Konzerterfahrungen als kleiner Junge in Bars und Cafés in Barcelona, bis hin zu seinen
letzten Konzertreisen mit angeschlagener Gesundheit in England. Als gemeinsamen Nenner dieser
Biographie sieht González "Erstaunen" und "Enthusiasmus", zwei der vielen Gemütsbewegungen,
die Tárrega mit seinen Transkriptionen von Albéniz, Arrieta, Beethoven, Mozart und
Mendelssohn und auch mit seinen eigenen Kompositionen beim Publikum auslöste.

Jorge Orozco entrollt im zweiten Teil auf 40 Seiten die pädagogische Arbeit Tárregas. Hier
erfährt der Leser Details über die freundschaftlichen und pädagogischen Beziehungen
zwischen Tárrega und seinen 14 bedeutensten Schülern unter denen Miguel Llobet, Daniel
Fortea und Emilio Pujol aufgrund ihrer Talente besonders hervorstechen und das hohe Niveau
des Unterrichts bezeugen. Auch die freundschaftliche Beziehung zu seinem Schüler Dr. Walter
Leckie, einem englischen Geschäftsmann, wird hier auf unterhaltsame Weise geschildert.
Josefina Robledo, María Rita Brondi, Elvira Mingot Bas und Pepita Roca treten als feminine
Protagonisten hervor.

Julio Gimeno behandelt die technischen Erneuerungen Tárregas mit Hilfe der Gitarrenschulen
seiner Schüler: Emilio Pujol und Pascual Roch. Tárrega selbst hatte den Plan, eine eigene
Gitarrenschule mit seiner besonderen Methode zu schreiben. Leider erreichte er dieses Ziel
aufgrund seines verfrühten Todes nicht mehr. Die nach dem Tod Tárregas herausgegebenen
Schulen seiner Schüler ermöglichen es, auf indirekte Weise von den Unterrichtsmethoden und
Inhalten Tárregas zu lernen.

(Tipografía Católica, S.C.A., Ingeniero Torres Quevedo, Ayuntamiento de Córdoba, 140 Seiten,
Abbildungen in schwarz weiß)




Riera, Joan:
„Emili Pujol", Lleida 2005

Eine zweisprachige Biografie. Für alle die kein Katalanisch verstehen, wird eine englische
Version mitgeliefert. Pujol selbst schrieb seine wichtigen Werke allerdings in Castellano, also
auf „Hochspanisch“. Sehr imposant, eine Liste mit den “Obras d´autors antics i moderns
incorporades per Emili Pujol al repertori actual de la guitarra“, die Liste mit den „Obres
originals D´Emili Pujol“ und den „Efemérides“. Pujol hatte viel Zeit, sich seinen Studien zu
widmen. Sicher musste er nicht Einkaufen gehen, kochen, abwaschen, Wäsche machen und
litt auch nicht unter Behörden, seien es Gerichte, Polizei, Versicherungen oder das
Jobcenter, ... . Dafür musste er den Diktator Franco und die "Männerwelt" ertragen.
Also ich hätte ihm ein spaßigeres Leben gegönnt, dann wären seine Kompositionen
vielleicht etwas fröhlicher.


Doñate, José María:
„En torno a Tárrega - Artículos de prensa", Vila-real 1984

Eine umfangreiche Sammlung an Artikeln über Tárrega von Schülern, Familienmitgliedern,
Journalisten, Philosophen und Freunden des Musikers, mit pathetischen und poetischen,
teilweise aber auch sehr wissenschaftlichen Beiträgen u. a. von Pedrell und Pujol.

Die folgenden Zusammenfassungen sind spontane Gedanken, die
der Sichtung von Literatur dienen können.



Almela, Vicente (S.14f):
„Profeta en su tierra“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

Vicente Almela meint, Tárrega sei religiös gewesen: „... porque era un sembrador de la religión
más excelsa, más pura, de la que más nos acerca a Dios.“ Der Freund rühmt besonders die
intimen Konzerte und wundert sich berechtigterweise über den ansteigenden Taschentuchkonsum
Tárregas.


Armengot, Francisco (S.15-17):
„Tárrega no ha muerto". Heraldo de Castellón, Castellón, 29. November 1915

Bezeichnet seinen Freund als „coloso de la guitarra“. Als Patenonkel der ersten Tochter Josefa
María und als ehemaliger Mitbewohner der Studentenwohngemeinschaft in Madrid erlaubt er
sich, in diesem Nachruf eine recht objekltive Lebensschilderung abzugeben. Armengot glaubt,
dass das musikalische Schaffen von „Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Mendelson, Chopin und
Schumann“ eine besondere Bewunderung Tárregas fand.

Interessant ist die Schilderung eines Unterrichtserlebnisses: Ein Schüler machte sich Stichpunkte
zur Interpretationsweise, um bestimmte Passagen besser Üben zu können. Armengot gibt
Tárregas Reaktion so wieder: „Déjese de hacer semejante cosa, le replicó Tárrega:
¿Sabe U., ni sé yo mismo, como tocaré esos pasajes en conciertos?“

Armengot beschreibt Tárregas Persönlichkeit: „Espiritu tranquilo, de corazón noble y generoso
y habiendo sentido las amarguras tan frecuentes en la vida de los artistas, sus preludios son
motivos de honda tristeza, acentos de desesperación, ecos de dolores que llegan al alma.“


Berenguer, F. Escoín (S. 20-22):
„Honrando a un artista“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

Erklärt sein Konzept des Künstlerdaseins und identifiziert sich und die spanische Nation mit
dem Gitarristen: „...el inmortal Tárrega, el artista de genial inspiración, el coloso del arte
musical, en el instrumento dificil, de las melodias tristes, del gemir constante, de las cuerdas
vibrantes; en una palabra, el artista de la Guitarra […] era siempre el amador sincero de su
Patria querida, a la que rendía, pródigo, un culto y admiración dignos de todo elogio […]
paseando su fama por Europa y entonando himnos de amor y alabanza a la Patria de sus
cariños […].


Bobbio, Ernestina (S.12f):
„Il primo chitarrista del mondo“. Caffaro, Genova, 22. Januar 1910

Ein Nachruf in italienischer Sprache. Der Verfasser geht besonders auf Tárregas Konzertreisen
ins Ausland und seine persönliche Verbindung mit Genova ein.


Bono y Barber, Bernardo (S. 95-97):
„El genial guitarrista Tárrega“. Levante, Valencia, 15. Dezember 1952

Genau 53 Jahre nach dem Tod Tárregas schreibt Bernardo Bono y Barber diesen Zeitungs-
artikel und ruft viele bedeutende Musiker in Erinnerung, die als musikalische Erben des
Gitarristen Bekanntheit erlangten: „Segovia, Yepes, Sainz de la Maza, Pujol, Robledo,
Rodrigo, … .


Bretón, Tomás (S. 18):
„Tárrega“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

Tárrega widmete dem erfolgreichen Komponisten das „Capricho Árabe“. Bretón bezeichnete
Huerta ebenso wie Sor und Aguado als bekannteste Vertreter der spanischen Gitarristen.
Tárrega übertraf diese seiner Meinung nach: „... Tárrega les exedió, porque supo hábilmente
aprovechar la sensible evolución que el arte de la música sufrió en su tiempo, transformándose
en sus manos el instrumento popular en algo más trascendental y elevádo.“ Er bedauert, dass
Tárrega nicht zum Hochschulprofessor ernannt wurde.


Brondi, María Rita (S.14):
„Un episodio interessante della vita artistica del celebre chitarrista Tárrega“. Il Plettro, Milan,
15. Juni 1914

Tárregas Schülerin Rita Brondi in einem Nachruf über ihren Gitarrenlehrer: „La sua cortesia
dolce e un pó malincolica, il tono di messo e persuasivo de quell´Arte, che sorpassa mari,
monti e non à confini!“ Rita Brondi beendet Ihre persönlichen Eindrücke mit einem fantasie-
vollen Epigraf in französischer Sprache.


Castillo del, José (S. 76-79):
„La inspiración de Tárrega“. Solidaridad Nacional, 25. März 1950

Ein Interview mit dem Sohn Francisco (Paquito). Es geht um eigene Unterrichtserfahrungen in
Buenos Aires als Gitarrenlehrer und um die Frage der Persönlichkeit des Vaters. Interessant ist
die ablehnende Haltung des Sohnes gegenüber Rodrigos Meisterwerk das „Concierto de
Aranjuez“: „Es un desastre. Una irreverencia guitarrística. Porque la guitarra no puede
mezclarse con los instrumentos que constituyen una orquesta, por su modestia, aún dentro
de su grandeza.“Vaya! Eine überholte Meinung.


Canto, Francisco (S. 18-20):
„¡Remember!“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

Tárrega lernte Francisco Canto 1866 kennen und besuchte ihn einige Male in seinem Haus,
dabei lobte er die Musik Beethovens: „Debíamos escucharla de rodillas!“ Er besuchte seinen
Freund in Turia, weil er seiner Frau beim Klavierspielen zuhören wollte: „...trozos clásicos del
inmenso músico Born, de Schubert y de Mendelsson.“ Er mochte ihre einfachen und zurück-
haltenden Interpretationen. Canto berichtet außerdem von einigen Anekdoten Tárregas:
Erlebnisse beim Grafen Parcent, kein entsprechender Lohn für ein Konzert in einem Cafe, im
Sommer 1880 Treffen in Paris nach einem für Tárrega sehr unangenehmen Londonaufenthalt,
gemeinsames Paellaessen und Vaterlandsduselei... .


Desde América (ohne Angabe) (S. 38-40):
„Francisco Tárrega Eixea – datos biográficos y bibliograficos“. La Guitarra nº 1,
Buenos Aires,
Juli 1923, S. 15f

Auch hier wird wieder ein falsches Geburtsdatum genannt (29. November 1854). Richtig ist
selbstverständlioch der 21. November 1852. Auch andere Fakten werden hier anders als von
Pujol wiedergegeben. Ein Artikel eines anonymen Verfassers, der irritiert... .


Diez de Tejada, Vicente (S.11f):
„Tárrega, el de la guitarra“. Blanco y Negro, Madrid 1909; Arte y Letras, Castellón 1915

Hier berichtet Vicente Díez de Tejada von den Privatkonzerten Tárregas im Garten des
Freundes„Catarineu“. Tárrega mochte das Plätschern eines Brunnens. Ein anwesender
großer Hund erhob sich während seines musikalischen Vortrags und leckte ihm die Hand.


Favieres, Emilio Juan (S. 54 -56):
„El brujo de la guitarra“. Heraldo de Castellón, 15. Dezember 1934

Schon wieder ein falsches Geburtsdatum! Diesmal meint Emilio Juan Favieres Tárrega sei am
20. November 1853 geboren. Woher nimmt er bloß diese Informationen? Damit erscheinen
auch seine anderen Äußerungen nicht nachvollziehbar! Arcas sei sein Lehrer gewesen, er habe
Komposition studiert. Nun denn, eine persönliche und ehrfurchtsvolle Erzählung mit einer
philosophischen Einleitung, in der der Autor betont, dass die Gitarre ein spanisches Instrument
sei. Darüber hinaus erklärt er seine Definition von Musik: „La música es como una religión en
donde cada sonata es una plegaria […].


Fola Igúrbide, José (S. 62-64):
„D.Tárrega de la guitarra“. Biblioteca Fortea, Madrid 1935. (Arte y letras, 1915)

José Fola Igúrbide vergleicht Tárregas Leben mit den Abenteuern von Don Quijote. Amüsant
und tiefsinnig:„Alli estaba su hermosa Dulcinea, la pobre guitarra española, que a él le pareció
gallarda como rosa de Alejandría, más bella que la lira de los poetas, más delicada que pluma
de cisne y con más hebras de oro en sus cuerdas que tiene Febo en su caballera refulgente.
La tomó en sus brazos, jurándola amor eterno, porque vió en aquella humildad y en aquella
vulgarísima existencia, oculta un tesoro incalculable de riquezas artísticas, de notas purísimas,
y en aquél mástil, modulado en forma de trastes, toda la geometría rítmica de la fuerza
universal, alma madre de todas las almas y fuente inagotable de todas las inspiraciones.“


Forés, Nicolás (S. 23f):
„¡Perdóname, Paco!“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

Der ehemalige Mitbewohner der Studentenwohngemeinschaft in Madrid entschuldigt sich im
Titel bei Tárrega für seinen kurzen Beitrag. Eine ehrfurchtsvolle Geste gegenüber den
künstlerischen Fähigkeiten seines Freundes.


Fortea, Daniel (S. 24f):
„In Memoriam“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

Der erfolgreiche Gitarrist und Verleger bedankt sich für Ratschläge und Unterricht. „Yo
bien quisiera, que en estas lineas fuesen reflejados como en un espejo, la admiración, el
cariño y la veneración hacía el Maestro insigne y también la altísima emoción que su obra
me produce […].


Garcia de Vargas, Ricardo (S. 105-108):
„Francisco de Asis Tárrega y Eixea“, Valencia Atracción, Valencia, September 1968

Eine gute Kurzbiografie, einige Sätze über sein Gesamtwerk und Informationen über die Statue
und das Museum in Vila-real.


Goberna, Roberto (S. 53):
„El artista excepcional“. Heraldo de Castellón, 15. Dezember 1934

In den fortschrittlichen Zeiten der zweiten Republik Spaniens (1931-1936) stellt auch Roberto
Goberna rhetorisch fest: „Tárrega fue el artista más excepcional de nuestra Patria en la época
moderna; ...“


Gongora, Luis (S. 65-67):
„Honrando la memoria... “, La Noche, 15. Juni 1935

Der Zeitungsartikel zum 25. Todestag Tárregas enthält informative Details über Tárregas
Lampenfieber, zum Kuppenspiel und über seine Persönlichkeit, überliefert von Francisco
Alonso, dem Sohn eines Schülers Tárregas.


Koch, Conrado P. (S. 43-44):
„Algunas consideraciones sobre la guitarra“. La Guitarra nº 1, Buenos Aires, Juli 1923,
S. 28f

Conrado P. Koch wirkte als Gitarrenlehrer in Uruguay. (Nicht verwechseln mit dem deutschen
Konrad Koch, der sich für den Schulsport einsetzte!) Conrado sichtet hier weitsichtig die
Geschichte der spanischen Gitarristen und sieht Tárrega als Ergebnis einer fortschreitenden
Entwicklung: „De esta manera se explica el advenimiento de Tárrega como una verdadera
revelación.“ Erhebt die gesellschaftlichen Aspekte hervor. Die Gitarre sei „el instrumento más
popular y a la vez el más aristocrático“. 


Llobet, Miguel (S. 44):
„Mi inolvidable maestro“. La Guitarra nº 1, Buenos Aires, Juli 1923, S. 14

Trotz einiger persönlicher Konflikte im Zusammenhang mit Frau Jacoby: Llobet bekennt sich zu
seinem Freund Tárrega. Er lobt ihn: „Con él la guitarra ha perdido su figura más eminente, la
más culminante de todos los tiempos, de todas las generaciones.“ Er begründet seine
Äußerung mit Tárregas Qualitäten als Interpret und seinen kompositorischen Fähigkeiten.
„...abriendo nuevos horizontes y descubriendo una serie de efectos y sonoridades tan
desconocidas, que por causa, al oirlo, el instrumento sonaba de aquella manera tan única y
sublimea la vez.“ Als Mensch bezeichnet Llobet seinen Lehrer als „engelgleich“: „...era
sencillamente angelical“.


Llopis, Arturo (S.100-S.105):
„La guitarra entre nosotros", La Vanguardia Española. Barcelona, 19. Mai 1963

Arturo Llopis schreibt über die Gitarrentradition in Barcelona, gibt Äusserungen Tárregas
Sohnes wieder, geht auf den Infarkt ein, erwähnt die Beileidsbekundungen der Obdachlosen
nach seinem Tod, erwähnt viele Namen von Hobbygitarristen, den Luthier Fleta, den Luthier
Juan Estruch, Export von Gitarren ins Ausland... .


Llorente Falco, Teodore (S. 67f):
„El guitarrista Tárrega“. ABC de Madrid 1935

Hier wird an ein Konzert erinnert, das der Bauchredner und Gitarrenvirtuose Paco Sanz zu
Ehren Tárregas organisierte. Außerdem: Zitate von Felipe Pedrell und ein kurzer Abriss
Tárregas Musikerlebens.


López Chavarri, Eduardo (S. 25f):
„El artista más ingenuo que conocí“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

Chavarri geht auf das Repertoire Tárregas ein: „Asímismo, ejecutaba con sin igual maestría y
poesía preludios y fugas de Bach y demás clavecinistas.“ Dieser Hinweis ist insofern
interessant, da die Vorliebe Tárregas für die Barockmusik leider nur selten erwähnt wird.


Millet, Luis (S. 46f):
„Comentario sobre la guitarra“. La Guitarra nº 1, Buenos Aires, Juli 1923, S. 22

Luis Millet vergleicht Sor und Tárrega und erkennt unterschiedliche Qualitäten: „Seguramente
que Tárrega como compositor, no alcanza la importancia musical de Sors, pero la influencia
del primero es más característica y seductora“.


Maneu, Joan (S.26f):
„En Tàrrega“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

„Un inglés pulsant la guitarra, era per a mí ja una blasfemia [...]“ Maneu erzählt in katalanischer
Sprache u. a. von einem Treffen mit Tárrega und Herrn Lecki in Sabadell. Er erwähnt Tárregas
Lampenfieber und die auffällige und positive Erscheinung des englischen Hobbygitarristen im
Umfeld des Maestros.


Mestres, Apeles (S. 28):
„Evocación“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

Mestres Apeles erklärt Tárrega zum besten Gitarristen überhaupt und berichtet von den langen
nächtlichen Konzerten im kleinen Kreis: „...había transcurrido la velada, la noche entera, había
clareado el nuevo día...“


Millet, Luis (S. 28):
„Com en un país llunyá...“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

In kurzen Sätzen geht er auf die Faszination ein, die von Tárregas Gitarrenspiel ausging:
„Un petit mon idealisat qu´encatava l´esperit ab un sons teixit al clar de lluna...“


(Ohne Angabe) (S. 68-70):
„La guitarra de Tárrega“. La Razon, Buenos Aires, 23. Juni 1939

Hier ist von María Luisa Anido die Rede. Sie hat die Gitarre Tárregas bekommen und
begeistert das argentinische Publikum. Unter anderem: ein Bericht über die
frustrierende Versteigerung einer Torres Gitarre, auf der Tárrega spielte.


Oller, Narcís (S. 29):
„Guitarrista ideal“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

„...exclataen aplaudiments y llágrimes d´adoració pel mestre...“ Narcis Oller, ein weiterer
Verehrer Tárregas.


Opisso, Ricardo (S. 86-88):
„Don Francisco Tárrega y el escultor Manolo“. Diario de Barcelona, 2. März 1952

Gibt detailliert Auskunft über die Privatkonzerte im Milchladen des Herrn León Farré im
Passeig de Sant Joan in Barcelona: „Mas, ¡ay!, aquella incomprensible actitud de Manolo tan
sólo era el prefacio. […] ¡Olé, óle, venga de ahí...“. Einige Anekdoten zum Schmunzeln.. ; )


Paolinelli, Adolfo (S. 90-94):
„Francisco Tárrega, y su guitarra“. El diario, Buenos Aires 1954

Berichtet über das letzte Treffen von Arcas und Tárrega, legt die Biografie erneut auf und
schmückt sie mit einigen Anekdoten: Tárrega nannte seine Gitarre „Dulcinea“! Eine
journalistische Arbeit für die Tageszeitung „El diario“.


Pascual, J.M. (S. 29f):
„Tárrega y la guitarra“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

„Cuentan en aquellas tierras, que fatalmente hoy están en guerra, que cuando nace un bohemio,
una hada le coloca un violín junto a la cuna. Creo que esta misma poética tradición podría
aplicarser a nuestra Andalucia substituyendo el violín por la guitarra.“ Der Autor dieses Textes
bezeichnet sich als ignorant, weil er glaubte, dass die Gitarre nur zur Liedbegleitung geeignet
sei. Er ändert seine ursprünglicher Meinung und erklärt warum: „... el dificilisimo instrumento ha
de estar en manos de un maestro como fue nuestro llorado amigo para producir con su
asombrosa facilidad el deleite al oyente, noblemente sugestionado.“


Pedrell, Felipe (S. 30-32):
„Sencillamente Tárrega“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

Der Musikwissenschaftler Felipe Pedrell erklärt die Charaktereigenschaft "Bescheidenheit" als
vorwiegende Schwäche Tárregas: „Fue un modesto, demasiado modesto, hasta la timidez y el
apocamiento;...“ Neben anderen Themen erhebt er die Qualitäten der Konzertgitarre über die
der Violine und anderen Instrumenten. Als Grund nennt der Verfechter spanisch nationaler
Musikbestrebungen die Verbindung der Seele des Instrumentalisten mit der Musik der
Konzertgitarre: „.. y es que ese instrumento para hacer el sonido se halla en contacto con el
alma del que lo hace, lo crea y le da vida expresiva subjetiva como el sentimiento que lo dicta!“
Zuletzt geht er auf die Gitarrentraditionen in Spanien ein.


Pedrell, Felipe (S. 41-42):
„Murió pobre...“. La Guitarra nº 1, Buenos Aires, Juli 1923, S. 28f

Felipe Pedrell stimmt für die Überführung des Leichnams nach Castellón: „Sus
comprovincianos se creyeron obligados a dar piadosa satisfacción a los deseos del maestro:
trasladaron el cadáver inhumano en Barcelona a Castellón y en Castellón descansa entre el
cariño de lossuyos como un relicario de amor...“ er geht wieder auf Tárregas Bescheidenheit
ein und kritisiert sie: „Pecaba por exceso de modestia...“ Als Musiwissenschaftler
erklärt er die Zusammenhänge der Kunst Tárregas mit der Musik Debussys und seinem Freund, dem
Gitarristen Miguel Llobet.


Pérez Díaz, M. E. (S. 79-84):
„El maestro de la guitarra”, Biblioteca Fortea, Madrid, März und Juni 1951

Packt seine Kurzbiografie in die Form einer imaginären gitarristischen Bibel, in der Tárrega Jesus
ist!! Er entschuldigt sich aber gleich am Anfang des Textes dafür: „Sin intención ninguna de
efectuar comparaciones que pudieran tildarse de blasfemas [...]“.


Pinazo, Ignacio (S. 32f):
„El apostol de la sublime música“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

Igancio Pinazo bringt Tárrega in emotionaler Weise in Zusammenhang mit Pharaonen, Byzanz
und Perlenketten...: „Mi pluma no llega, no sabe expresar lo que mi alma siente por el glorioso
Tárrega, verdadrero apóstol de la sublime música, que se martirizó por el arte, por la belleza,
que supo armonizar ...“.


Pujol, Emilio (70f):
„Pedagogía de Tárrega“. (ohne Angabe)

„La parte interpretativa la enseñaba con el ejemplo, llevando al espiritu del alumno, a quien
aconsejaba siempre oír lo bueno y desoir lo malo, la emoción que se esculpía en su alma para
nunca más olvidarla.“ Außer dieser pädagogischen Weisheit zitiert Pujol einen weiteren
berühmten Ausspruch Tárregas. „Pues yo rezo muchas veces; porque el que trabaja reza, y el
que estudia, reza.“


Ribes, Enrique (S. 36-38):
„La muerte del maestro“. Castellón, 14. Dezember 1917 (ohne Angaben)

Enrique Ribes täuscht sich, indem er das falsche Geburtstagsdatum (1854 statt 1852) angibt. 
Er schreibt, dass das Andante der Sonata Nr. 10 von Mozart Tárregas Lieblingsstück war und
er es zwei Tage vor seinem Tod spielte, was ich ebenfalls bezweifle. Er glaubt an die
Unsterblichkeit Tárregas : „... ¿para qué tenía que preocuparse de su muerte el gran Tárrega,
si la Inmortalidad estaba siempre a su lado en forma de Angel de la guarda velando los sueños
del inmaculado artista...?“ Insgesamt ein pathetischer Text, mit fragwürdigen Inhalten. Ein
poetisch romantischer Stil, mit dem der Autor auf die Tränendrüse drückt.


Rico de Estasen, José (S. 97-S. 100):
„La hija de Tárrega“, A.B.C. Madrid, Juni 1962

Ein Nachruf für die Tochter María Rosalia.


Robledo, Josefina (S. 88-90):
„Tárrega, visto por su discipula“. Jornada, Valencia, 22. November 1952

Tárregas Lieblingsschülerin Josefina Robledo schreibt über das erste Treffen mit dem Maestro
und erklärt die künstlerische Leistung Tárregas aus ihrer Sicht.


Roca y Roca, J. (S. 33f):
„La supreme generosidad de Tárrega“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

Roca y Roca, war laut Pujol ein Teilnehmer des Künstlerkreises im Hause der Señóra Bitz. Er
bezeichnet sich selbst als enger Freund und sagt, Tárrega sei auf seine Freunde konzentriert
gewesen, Geld war für ihn nicht wichtig: „Francisco Tárrega reservaba lo mejor de su arte para
susamigos. Yo no sé si con su numen y su ejecución buscaba la gloria. En cuanto al dinero,
no; jamás lo buscó ni lo tuve en cuenta.“


Roger Moragas, Valentín (84f):
„Francisco Tárrega y sus pajarillos“. Momento, Barcelona, 10. Januar 1952

Versucht auf die Faszination der Vogelwelt einzugehen, die einige besondere Erlebnisse
bei Tárrega auslösten: „Los pajarillos acudían apenas sus manos rasgueaban la guitarra.“


Romea, Alfredo (S. 52f)
„La guitarra de Tárrega“. (nur hier)

Alfredo Romea beschreibt die Musik Tárregas aus verschiedenen Blickpunkten, meist aber aus
der Sicht einer nationalspanischen Musik. „¿Hay algo más español que la guitarra?“


Sainz de la Maza, Regino (S. 71-73):
„Homenaje“. 1940 (ohne Angabe)

Der Gitarrenvirtuose Sainz de la Maza, der große Bruder vom Komponisten und Gitarristen
Eduardo Sainz de la Maza, erklärt anschaulich den Verdienst Tárregas: Er hat die Gitarre
wiederbelebt und die Gitarrrenmusik in der ganzen Welt verbreitet.


Santacreu, José (S. 56-59):
„Una triste Efemerides, Heraldo de Madrid, Castellón, 15. Dezember 1934

Eine interessante Stellungnahme zur Bedeutung der Gitarre in der spanischen Bevölkerung:
„La guitarra les sirve para expresar sus sentimientos, […]. Yo me imagino la guitarra en brazos
del minero y del campesino, del pastor y del marinero.“ Tárregas kulturelle Leistung wird hier
mit der von Falla und García Lorca verglichen: Die Gitarrre hätte Tárrega geholfen, der ernsten
Musik einen volkstümlichen Charakter zu geben: „...adaptó a ella obras clásicas para darles
un contenido popular.“ Im zweiten Teil ein Interview mit Marieta und Vicente Tárrega.


Sin autor (S. 47-52) (keine Angabe):
„El traslado de las cenizas de Tárrega“. La Guitarra nº 1, Buenos Aires, Juli 1923, S. 15f
(Original aus der Tageszeitung „La voz de Valencia“ vom 20. Dezember 1915

Hier wird der Ablauf der Umbettung Tárregas beschrieben.


Soler Godes, Enric (S. 59-62):
„Un aniversari“. (ohne Angabe)

Enric Soler Godes liefert in einer katalanische Version eine kurzen Biografie. Diesmal ist
Tárregas Geburtsdatum der 23. November 1863! Abgesehen von den ungenauen Angaben
kommt er zum Schluss auf eine amüsante Anekdote zu sprechen: Der Bauchredner und
Gitarrist Paco Sanz zeigt Virtuosität auf seine Weise: „ […] feia veritables filigrans, arpegis,
tocava jotas i flamenc, feia giravoltar la guitarra o bé tocava amb ella posada a l´espatlla.“
Das Publikum fordert diese gymnastische Akrobatik auch von Tárrega ein, dem die
körperlichen Aktivitäten beim Musizieren aber fremd sind.


Sorolla, José (S. 34):
„El aspecto del maestro“. Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915

„Recuerdo como un sueño, la primera vez que oí al maestro Tárrega: fue en el estudio de un
amigo ya muerto;...“ José Sorolla hat sich vor allem das äußere Erscheinen Tárregas gemerkt,
der Autor studierte Tárregas Werk mit seinen Schülern.


Suz, Angel (S. 73-76):
„Un santo del pentagrama“. La Prensa, Barcelona 8. Juli 1944

„Muchas veces hubiéramos deseado ver, tras el cristal de los escaparates libreros, en lugar
de la avalancha de traducciones sobre la anodina existencia de favoritos reyes, ases de la
pantalla y politicos intigrantes que la ingenua xenofilia de una gran parte de los lectores
españoles aguanta impávida en este momento áureo de la biografía, la historia olvidada de
uno de los españoles pretéritos que más significaron en nuestro esplendor artístico. Nos
referimos a Francisco Tárrega.“ Eine mutige Kritik an Franco zwischen den Zeilen in einem
Artikel über Tárrega!? Oder einfach nur Politikverdrossenheit?  Die Kunst, die Religion, der
Adel und die Politik passen von Natur aus nicht so recht zusammen. Die vielversprechende
Einleitung mündet in einem Versuch einer Abhandlung über den musikalischen Stil Tárregas.


Tárrega Rizo, Francisco (S. 35f):
„Por mi padre“, Arte y Letras, Castellón, 15. Dezember 1915,

Tárregas einziger Sohn lobt seinen Vater: „Esposo y padre amantísimo, amigo noble y
cariñoso y hombre bueno en todos los actos de su vida.“ Er geht u.a. auch auf den Infarkt
Tárregas ein und nennt die Familie und seine Kunst als seine einzigen Passionen.


Ulsamer, Federico (S. 94f):
„Recuerdos del genial guitarrista“. Solidaridad Nacional, Barcelona, 7. Dezember 195 4

Federico Ulsamer zählt viele Freunde Tárregas auf und berichtet über die Privatkonzerte bei
ihm Zuhause.


Anderes:

Mangado Artigas, Josep María:
„La guitarra en Cataluña, 1769 - 1939", London 1998

Herr Mangado Artigas ist die „Institution“ für Geschichte der Konzertgitarre in Katalonien. In
seiner Fachliteratur, auf seiner Webpräsenz (zusammen mit Jordi Codina i Torrecilla), auf
seinen „historischen Rundgängen“ und in Fachkonferenzen informiert er detailliert über die
Ergebnisse seiner Forschungsarbeit. http://www.arrakis.es/~dedeo/00-secciones.htm




Deutsche Fachliteratur:

Braemer, Torge:
„Sehr geehrter Herr Tárrega! - Erinnerungen an die Familie“, Norderstedt 2009

Im Unterricht und in Konzerten fallen die vielen Namen von Familienangehörigen auf, die in den
Faksimileausgaben der Kompositionen Tárregas in Titeln oder in Widmungen erscheinen: María,
Paquito, Marieta, Pepita, Armengot, ... . In diesem Buch beschreibe ich diese Personen und
ihre gemeinsamen Erlebnisse in unterhaltsamer Weise. Als Quellen dienen überlieferte Anekdoten,
persönliche Dokumente und Informationen aus der Kulturgeschichte Spaniens.


Klier, Johannes; Hacker-Klier, Ingrid:
„Die Gitarre - Ein Instrument und seine Geschichte“, Bad Schussenried 1980

Ein gut gestaltetes und sehr gelungenes Buch über die Geschichte der Gitarre, das im
Kapitel 8 auch auf Tárrega eingeht. Manchmal etwas zu bestimmend mit ihren Aussagen,
aber durchweg objektiv und nachvollziehbar, leistet dieses Autorenteam mit viel Aufwand
und professioneller Unterstützung einen gewichtigen Beitrag zum Verständnis der Gitarre.


Moser, Wolf:
„Francisco Tárrega – Werden und Wirkung“, Charly 1996

Wolf Moser ist der einzige deutschsprachige Biograf des spanischen Ausnahmegitarristen.
Er bringt das Werden und die Wirkung Tárregas in größere Zusammenhänge mit der
Geschichte spanischer Gitarrenmusik. Eine Zeittafel, ein Werkeverzeichnis und viele
Abbildungen ergänzen sein sehr umfangreiches Werk.